Vereinschronik - Gärtringer-Kleingärtner e.V.

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                       Gärtringer
                              Verein der Kleingärtner e.V.
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Chronik des Vereins der Gärtringer Kleingärtner e.V.

Die Entstehung des Gärtringer Vereins der Kleingärtner
 
Die ersten Bestrebungen in Gärtringen, eine Kleingartenanlage zu errichten, gehen bis in das Jahr 1969 zurück. Der damalige Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, entsprach dem Wunsch einiger Gärtringer Familien, als er im Jahre 1969 mit dem Antrag an die Gemeinde herantrat, ein geeignetes Gelände für die angehenden Kleingärtner zur Verfügung zu stellen. Da es vor 20 Jahren für Gemeinden wie Gärtringen mit einem noch weitgehend ländlichen Charakter durchaus nicht selbstverständlich war, über eine Kleingartenanlage zu verfügen, fand der Antrag bei der Gemeinde nicht nur Zustimmung.  Es bedurfte noch einiger Überzeugungsarbeit, bis man darangehen konnte, ein geeignetes Gelände ausfindig zu machen. Auf der Suche nach einem Vereinsgelände wurde zunächst das Gebiet der heutigen Tennisanlagen ins Auge gefasst. Daraufhin wurden die interessierten Gärtringer Bürger zu einer ersten Zusammenkunft in das Gasthaus "Krone“ eingeladen. Dies war im Frühjahr 1970 die eigentliche Geburtsstunde des Vereins der Kleingärtner.  Anwesend waren an diesem Abend die Gründungsmitglieder:  Gebauer, Guttmann, Stadler, Rieger, Deutsch, Ziegler und Jost. Die Anwesenden waren sich einig, dass die Betreiber der Gartenanlage sich in einer eigenen Unterabteilung mit eigenem Vorstand innerhalb des Obst- und Gartenbauvereins zusammenschließen sollten.  AIs dann ein Rechtsanwalt mit der Ausarbeitung der Vereinssatzung beauftragt wurde, sprach aus rechtlichen und finanziellen Überlegungen heraus immer mehr dafür, doch einen selbständigen Verein zu gründen.  Dies geschah dann auch unter der Zustimmung aller Beteiligten.

Am 22.Mai I971 fand dann die eigentliche Gründungsversammlung des Gärtringer Vereins der Kleingärtner statt.  Zu dieser Zeit war die Mitgliedszahl bereits auf 15 angestiegen. Als man dann nach eingehender Prüfung von dem ursprünglich in Betracht gezogenen Gelände zur Errichtung der Gartenanlage wieder Abstand nahm, begann man erneut in enger Abstimmung mit dem damaligen Bürgermeister die Suche nach einem für die zukünftige Kleingartenanlage geeigneten Gelände. Da fast zur selben Zeit der Gärtringer Reit-  und Fahrverein gegründet wurde, der ebenfalls ein seinen Bedürfnissen entsprechendes Vereinsgelände benötigte, entschloss sich die Gemeinde, beide Vereine am Rößeweg anzusiedeln. Nachdem die Grundstücksfragen geklärt waren, wurde mit der Planung der Gartenanlage begonnen, ein entsprechendes Baugesuch eingereicht und damit die Grundlage für den älteren Teil der Kleingartenanlage geschaffen, so wie sie sich heute den Mitgliedern und Bürgern präsentiert.
 
1971
Am 22. Mai 1971 kommt es zur Gründungsversammlung. Die Zahl der Mitglieder erhöhte sich rasch auf 28. Der Aufbau der Anlage erweist sich als sehr schwierig; Bäume müssen gefällt werden und das gesamte Gelände zur Bewirtschaftung aufbereitet werden.  Zudem sind die Mittel, die dem Verein zu seinem Anfang verfügbar sind, äußerst gering. Das bessert sich jedoch im Laufe der Zeit. Die Gründungsmitglieder und die neu Hinzugekommenen haben in dieser Zeit für den Verein eine großartige Aufbauarbeit geleistet! Ihnen allen sei an dieser Stelle unser Dank und unsere Bewunderung dafür ausgedrückt. Der weitere Aufbau des Vereins schreitet zügig weiter...
 
1972|73
Am 24. März 1972 wird die Baugenehmigung für 26 Gartenhäuser mit Umzäunung erteilt. Es folgt die Vorlage der ersten Satzung am 14.Juni 1972 und diese wird mit Ergänzungen am 21.11.1972 so dann beschlossen. Der Pachtvertrag mit der Gemeinde Gärtringen wird am 10.Oktober 1972 unterschrieben. Die gewählte Vorstandschaft bleibt 1973 weiterhin im Amt. Im Jahre 1973 werden zudem Drainagerohre verlegt und auch der Zaun wird weiter fertiggestellt.
 
1974
Der Jahresbeitrag beträgt nun DM 30,00. Für die passiven Mitglieder wird der Beitrag auf DM 5,00 festgelegt. Die Verlegungsarbeiten der Wasseranschlüsse sind bereits in diesem Jahr abgeschlossen. Die Wasserleitungen werden installiert, jeder Anlieger erhielt seinen Anschluss, muss aber auf eigene Kosten eine Wasseruhr besorgen. Die Gemeinschaftsstunden für das Jahr 1974 werden auf 30 Stunden festgesetzt. Für jede Fehlstunde sind DM 5,00 zu entrichten. In den Gemeinschaftsstunden ist das Anbringen der Wasseruhren nicht inbegriffen.

1975
Folgende Satzungsänderung wurde beschlossen:  Als Mitglied sind beide Ehepartner gleichberechtigt (jeder hat 1 Stimme). Die Gemeinschaftsstunden wurden auf 25 pro Jahr abgesenkt; bei Eintritt ins Rentenalter ist nur die Hälfte der Stunden abzuleisten. An dem Parkplatz hinter dem Wassergraben wird eine gemischte Baumhecke gepflanzt, am Zaun entlang setzt man eine Ligusterhecke.

1976
Dem Antrag auf Erstellung eines Gewächshauses pro Parzelle ist stattgegeben worden. Die Vorschrift: Dachneigung 25°, Länge 3 m, Breite 2 m und Firsthöhe 1,5 m muss eingehalten werden, sonst droht der Ausschluss aus dem Verein. Die Gemeinschaftsstunden werden auf 20 Stunden herabgesetzt. Ein Geräteschuppen wird erstellt. Herr Deutsch wird als Verbindungsmann zum Obst- und Gartenbauverein gewählt.
 
1977
Die Gemeinschaftsarbeiten werden auf Parzellen verteilt; d. h.:  jeder Parzelleninhaber hat einen für ihn festgelegten Bereich zu pflegen. Es soll nun eine halbjährliche Mitgliederversammlung stattfinden. Auf dem Parkplatz wird neuer Schotter aufgebracht und das Gelände geebnet.  Für die Gartengemeinschaft wird eine Heckenschere angeschafft.
 
1978
Eine Wasserordnung wird erstellt, man erwägt einen Eintrag ins Vereinsregister und ein Hinweisschild auf die Gartenanlage, welches jedoch auf Ablehnung stößt. An die Gemeinde Gärtringen wird eine Anfrage auf Erweiterung der Gartenanlage gestellt.
 
1979
Bei der Jahreshauptversammlung wurde folgendes beschlossen: Ab 1980 werden die Beiträge um DM  10,00 erhöht; das bedeutet, dass nun DM 40,00 pro Parzelle Jahresbeitrag zu errichten sind.  Außerdem wird die Satzung geändert, unser Verein erlangte das "e.V." Etwa 20 neue Mitglieder warten auf die neue Gartenanlage, es wird auf das Genehmigungsverfahren zum Errichten von Gartenhäusern gedrängt.

1980
In der am 21. Mai 1980 stattfindenden Vorstandssitzung wird das erste Mal über den Bau einer Grillhütte diskutiert.  Beschluss wird jedoch noch keiner gefasst. In der Vorstandssitzung vom 18.September 1980 wird beschlossen, dass Herr Rott und Herr Jost einen Plan erstellen sollen. Über den Beschluss zur Errichtung einer Grillhütte soll bei der nächsten Jahreshauptversammlung abgestimmt werden. Unser Verein beteiligt sich an einer Ausstellung in der Schwarzwaldhalle vom 17.10. bis 19.10. 1980 mit einem eigenen Stand. Die Veranstaltung wird vom Obst-  und Gartenbauverein initiiert.
 
1981
Dem Bau einer Grillhütte wird mit 22 Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und einer Enthaltung zugestimmt. Es wird beschlossen, zum 10-jährigen Vereinsbestehen ein öffentliches Gartenfest, das über ein Wochenende geht, zu veranstalten. Die ersten 10-jährigen Jubiläumsmitglieder werden geehrt. Herr Rudolf Gohl wird zum Ehrenmitglied ernannt.  Er war maßgeblich am Aufbau unseres Vereines beteiligt. Am 20.November 1981 werden die Mitglieder der neuen Anlage zu einer Sitzung eingeladen, sie erhalten Informationen über den Stand der Genehmigung der Gartenhäuser für die neue Anlage.
 
1982
Der Pachtvertrag für die neue Anlage wird von der Gemeinde erarbeitet. Die bisherigen passiven Mitglieder werden nun aktive Mitglieder. Am 4. Dezember findet eine Versammlung für die neuen Mitglieder statt, hier werden die Gartenparzellen vergeben. Die Pachtverträge werden unterschrieben und die praktische Vorgehensweise in der neuen Anlage besprochen.

1983
Nun ist unser Verein durch die neuen Mitglieder schon recht groß geworden:  50 aktive und 3 passive Mitglieder sowie ein Ehrenmitglied zählt unser Verein. In diesem Jahr findet eine Begehung der neuen Anlage statt.  Mit der rein gärtnerischen Nutzung des Geländes wird bereits begonnen, obwohl die Genehmigung für die Umzäunung sowie für die Gartenhäuser noch aussteht. Die Gemeinde hat aber keine Einwände. Die Wasserversorgung in der neuen Anlage wird in Angriff genommen, Drainagerohre werden verlegt, die Urbanisierung ist in vollem Gange! Für nicht geleistete Arbeitsstunden sind fortan DM  10,00 als Ersatz zu zahlen. Die Nummerierung der Parzellen wird fortlaufend verwendet, Anlage Nord:  Nr. 1-26, Anlage Süd (neue Anlage): Nr. 28 – 59. Die Parzellen mit Nr. 43 und Nr. 52 werden bis auf weiteres nicht vergeben, sie sind zu sumpfig. Anschaffungen:  Ein Rasenmäher, Notstromaggregat und eine Elektroheckenschere. Die Ausleihgebühr für die private Nutzung des Aggregates beträgt DM 5,00 je Stunde. Auch die Grillhütte ist wieder im Gespräch. Unser 1.Vorsitzende erhält den Auftrag, dafür neue Angebote einzuholen, ebenso soll er sich um die Genehmigung der Gartenhäuser für die Anlage Süd bemühen. Ein Geräteschuppen in der Anlage Süd aber kann ohne Baugenehmigung errichtet werden; dieser Beschluss wurde einstimmig gefasst.
 
1984
Die Gemeinschaftsstunden werden auf 5 Stunden für die Anlage Nord und auf 30 Stunden für die Anlage Süd festgesetzt. In der Anlage Süd werden die drei Hauptwege angelegt, die Einzäunung des Areals gelingt noch im Herbst, ein befürchteter Wildschaden an den jungen Anpflanzungen kann vermieden werden. Sorge macht die Genehmigung für die „Häuschen“ in der Anlage Süd. Das Landratsamt zögert noch, trotz der Unterstützung des damaligen Bürgermeisters. Wird zunächst von der Behörde mitgeteilt: „Keine Genehmigung im Vorgriff auf die Bauleitplanung". Das große öffentliche Gartenfest am 30. Juni und 1.Juli 1984 wird dafür dank dem Einsatz so vieler Gartenfreunde ein voller Erfolg!
Nachtrag für die Anlage Süd:
Am 25.Februar 1984 treffen sich die Mitglieder der Anlage Süd und geben allen Ungewissheiten zum Trotz ihren Bauauftrag für die Gartenhäuschen an die Firma Ostertag ab. Auch die Wasseruhren sind im Frühjahr hier erstmals eingebaut worden.

1985
Der Einstand ist von DM  300,00 auf DM  500,00 angehoben worden. Die geleisteten Arbeitsstunden belaufen sich in der Anlage Süd auf stolze 850 Std! Die Eingänge und Tore sowie einige „Löcher“ im Zaun werden fertiggestellt bzw. geschlossen. Die Vorstandssitzung beschließt eine Verminderung der Arbeitsstunden für die Anlage Süd auf nunmehr 15 Stunden, in der Anlage Nord bleibt es bei 5 Stunden. Es darf ein Gewächshaus pro Parzelle errichtet werden nachfolgenden Maßgaben: Breite 2,50 m, Länge 3,00 m, Höhe 2,00 m.
 
1986
Unser Kassier wird geehrt, er ist nicht nur seit 15 Jahren Kassier, sondern auch von Anfang an mit Herz und Tatkraft beim Entstehen des Vereines dabei. Seinem spitzen und sorgfältigem Rechenstift ist es zu verdanken, dass der Verein immer auf einer soliden Finanzgrundlage stehen konnte. Mit Urkunde und einem kleinen Präsent werden die nächsten 10-jährige Mitglieder geehrt. Die Baugenehmigung für die Gartenhäuschen in der Anlage Süd ist endlich da! Es wird wieder rangeklotzt, diesmal für das eigene Stückle!
Auszug aus dem Gäubote vom 21.August 1986:
„Viel Mühe für ein Schmuckstück... Kaum einer von der Vorstandschaft und der Mitglieder des Vereins der Gärtringer Kleingärtner möchte an die vergangenen 5 Jahre des Kampfes mit den Behörden um die Genehmigung einer zweiten Gartenanlage erinnert werden...  Die Mühe hat sich gelohnt...der Verein gab nicht auf. Der Gärtringer Bürgermeister entwickelte persönlich Initiative...nun stehen von den geplanten 32 Gartenhäuser bereits 17, bei den anderen stehen auch schon Sockel und Fundamente bereit für die nächste Anlieferung der Häuschen...Der Verein selbst schuf mit viel Aufwand die Rahmenbedingungen.“ Auch die viel diskutierte Grillhütte wird wieder in den Bebauungsplan genommen. Es wird ein Biotop in der Anlage Süd gebaut, dabei hilft die "Freiwillige Feuerwehr" aus Gärtringen und unsere engagierten Mitglieder, die durch Spenden, Arbeit und Ideen diesem Plan zur Verwirklichung verhelfen. Am 16. und 17.August 1986 wird im Rahmen des Sommerferienprogramms die ganze Sache mit Leben gefüllt.
Auch hier ein kurzer Auszug aus der Presse:
„Dreckloch wurde zum Biotop...aufmerksame Beobachter stellen bereits erste Libellen fest...hier entsteht ein kleines Paradies für Wassertiere.  Vögel und Insekten.-."
 
1987
Unser Verein zählt nun Zeit nun 64 Mitglieder, davon sind 57 aktiv. Dem Beschluss zu einer Kassenführung für den gesamten Verein wird zugestimmt, somit wird die getrennte Kassenführung hinfällig. (Kasse Anlagen Nord und Kasse Anlage Süd) Für eine Grillhütte oder ein festes Geräte-  und Gemeinschaftshaus sollen Pläne und Kostenvoranschläge eingeholt werden, zudem gibt es etwas Unruhe im Verein, da in Presseberichten davon die Rede ist, dass die Gemeinde einige Parkplätze für die Besucher des Waldspielplatzes beanspruchen will. Am 21.7. und 22.7.1987 gab es in unserem Verein wieder ein Sommerferienprogramm mit Wanderung, Spielen, Bepflanzen des Biotops und abschließendem Grillfest für die Kinder; trotz schlechtem Wetter hat es allen Beteiligten viel Spaß gemacht.
 
1988
Es wird beschlossen:  Die nicht geleisteten Arbeitsstunden sind jetzt mit DM 25,00 (bisher DIM  10,00) abzugelten, der Bau einer Grillhütte ist vorn Tisch, dafür soll ein Geräte- und Gemeinschaftshaus in der Anlage Nord errichtet werden. Für die Planung des Gemeinschaftshauses wird ein Bauausschuss gebildet. Der 1.Vorsitzende, Schriftführer(in), sowie der Kassier sind von der Gemeinschaftsarbeit befreit. Unsere Vereinsanlage erhält nun endlich einen richtigen Namen:
„>>Regenbogen-Hohe Eichen<<“, benannt nach der ursprünglichen Bezeichnung für dieses Gewann. In der Vorstandssitzung am 20.6.1988 wird über eine Erweiterung der Südanlage gesprochen und ein Beschluss gefasst; notwendig wird dies, da der Reitverein ebenfalls ein Auge auf das Gelände wirft. Unser Verein möchte schneller sein und sich dieses Areal sichern. Mit dem Reitverein wird außerdem eine schriftliche Vereinbarung bezüglich der Nutzung unserer Parkplätze bei den Reitturnieren gefasst, es wird darin klar geregelt, was Nutzung, Reinigung und Wiederherstellung anbetrifft. Beim ersten Bürgerfest der Gemeinde Gärtringen beteiligt sich unser Verein zusammen mit dem Obst- und Gartenbauverein. Zum 10-jährigen Bestehen der Obstanlage ist unser Verein mit einem eigenen Stand in der Ludwig-Uhland-Halle vertreten. Das Gartenfest Anfang September mit Spanferkel und anderen leckeren Dingen wurde trotz des trüben und feuchten Wetters eine runde Sache.
 
1989
Der Jahresbeitrag wird auf DM  50,00 angehoben. Wir haben die Genehmigung für den Bau des Gemeinschaftshauses bekommen. Und am Samstag, den 1.Juli 1989 fand das Richtfest für unser Gemeinschaftshaus statt! Leider regnete es, aber dies konnte der Freude über das gelungene Werk wenig Abbruch tun. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet am 7.Oktober statt, hier wird beschlossen: eine neue Satzung und Garten Ordnung wird erstellt, diese tritt per 01.01.1990 in Kraft. Die Genehmigung für den Anbau eines Geräteteils bzw. Abstellraumes an die Gartenhäuser ist erteilt; viele unserer Mitglieder machen davon Gebrauch. Außerdem wurde beschlossen, dass die Vorstandschaft künftig auf 2 Jahre gewählt wird, der 1.  und 2. Vorsitzende jedoch abwechselnd, d.h.  jedes Jahr abwechselnde Wahl zum 1.  Bzw. 2. Vorsitzender.

1990
In der Versammlung wird festgelegt, dass das Gemeinschaftshaus auch für private Zwecke genutzt werden kann. Die Ehepartner sind ab jetzt endlich Vollmitglied (mit Stimmrecht) und dadurch hat der Verein nun 114 aktive Mitglieder. Im Frühjahr des Jahres 1990 wird die Bauvoranfrage bezüglich der Erweiterung von Anlage Süd genehmigt. Herr Rott erhält den Auftrag, hierfür Pläne zu erstellen. Im August beginnt das eigentliche Baugenehmigungsverfahren der Anlagenerweiterung. Ein öffentliches Gartenfest, findet am 22.09. bis 23.09.1990 in der Anlage Nord statt und füllt die bedrohlich zur Neige gehende Vereinskasse etwas auf. Gleichzeitig wird das Gemeinschaftshaus offiziell eingeweiht.
 
1991-2017
Nachdem der Erweiterungsteil fertiggestellt wurde und gärtnerisch nutzbar ist hat sich unser Verein auf inzwischen 146 Mitglieder vergrößert, davon sind 140 aktiv und 6 Mitglieder auf der Warteliste auf eine freie Gartenparzelle und 7 passive Mitglieder. Es ist innerhalb des Vereins auch eine Frauengruppe gegründet worden die verschiedenen Veranstaltungen, Ausflüge und sonstige Freizeitprogramme organisiert, wie zBsp. Besuch der IGA, basteln mit eigenen Trockenblumen, ein Blümlesmarkt in unserer Anlage und vieles mehr. Nach der Fertigstellung unseres Gemeinschaftshauses und den ersten Veranstaltungen hat man erkannt, dass es dringend eines WC-Häuschens bedarf. Daraufhin wurde beschlossen bis zum 25-jährigen Vereinsjubiläum 1996 ein 2 Kabinen WC-Häuschen (für Frauen und Herren) mit Entsorgung über einen Erdtank, zu errichten. Das aufwendige Plan- und Genehmigungsverfahren wurde zügig in die Wege geleitet.
 
1995
Nachdem die Planungs und Genehmigungsverfahren für den Bau eines WC-Häuschens abgeschlossen sind, kann in der Anlage Nord mit dem Bau begonnen werden. Für die Erstellung der Pläne und Genehmigungsantrag sind wir unserem Gartenfreund H. Rott sehr dankbar. Die ersten, in die Jahre gekommenen Wasseruhren in der Anlage Nord, wurden ausgetauscht. Es wurde auch vorgeschlagen die Wasseruhren über den Winter auszubauen um Frostschäden zu vermeiden. Für den jährlichen Weihnachtsmarkt wurde ein mobiler Verkaufsstand gebaut, da haben unsere Mitglieder Hr. Brückelt, Hr. Schmitt und Hansi Skodler ihr Bestes gegeben und bei der Premiere hat er sich bestens bewärt. Es ist inzwischen zur Tradition geworden, dass wir am Weihnachtsmarkt Thüringer Bratwürste anbieten, die wir selbst jedes Jahr aus dem thüringischen Dankmarshausen abholen.
 
1996
Weiter angewachsen sind auch unsere Mitgliederzahlen, derzeit haben wir 147 Mitglieder, davon 132 aktive 12 passive und 3 Mitglieder auf der Warteliste. Unser Verein zeigte sich beim 25-jährigen Jubiläum von seiner besten Seite. Mit vielen Aktivitäten, wie Kinderspielstrasse, Schießbude, Ponyreiten usw. sowie einem Festzelt, für das leibliche Wohl unserer Besucher war bestens gesorgt.
 
1997-2001
Unser Vereinsleben ist im vollem Gange, es werden Ausflüge gemacht, ein Blümlesmarkt findet statt bei den jährlichen beliebten 1. Mai Wanderungen machen viele mit, wie auch bei dem Besuch einer Besenwirtschaft. Im Herbst führte unser Vereinsausflug in die Pfalz zum Saumagen-Essen. Beim Gärtringer Bürgerfest waren wir mit einem Salatstand vertreten. Über 200 Portionen von dem Salat von hervorragender Qualität haben wir verkauft. Zum
10-jährigen Jubiläum unseres Gemeinschaftshauses haben wir wieder ein öffentliches Fest veranstaltet.
 
2002- 2006
Der Vorstand hat beschlossen bei Festlichkeiten (Sommerfest, Herbstfest, Weihnachtsmarkt usw.) für jede Gartenparzelle 4 Pflichtstunden einzuführen. Diese Regelung soll für alle Mitglieder gelten, ausgenommen Ehrenmitglieder bzw. wenn beide Parzellenbesitzer über 70 Jahre alt sind. Durch die vielen Festlichkeiten, die im Verein stattfinden (1. Mai, Sommerfest, Herbstfest) ist man den Wetterverhältnisse doch sehr ausgesetzt. Dadurch entstand der Gedanke der Erweiterung unseres Gemeinschaftshauses. Nach kurzer Planungszeit und Genehmigung ist in viel Gemeinschaftsarbeit und in kurzer Bauzeit ein schmuckes
Gemeinschaftshaus entstanden. Am 1. Mai 2005, fand unter großer Beteiligung der Mitglieder die Einweihung des neuen Gemeinschaftshauses statt.
 
2007
Der Vorstand hat eine Satzungsänderung vorgeschlagen und die Punkte (unter anderem, die Mehrheit der Versammlung wünscht eine persönliche schriftliche Einladung ebenso eine persönliche Verteilung des Protokolls), die zur Änderung vorgeschlagen wurden, sind in der Jahreshauptversammlung diskutiert und danach einstimmig angenommen worden.
 
2008
Die Wasserordnung, Gartenordnung und der Unterpachtvertrag wurden geändert sowie ein Pachtvertrag für das Vereinsheim (Gemeinschaftshaus) erstellt. Die Vermietung des
Gemeinschaftshauses an Vereinsfremde muss neu überdacht werden, denn Anlieger stellten fest, dass Bedingungen im Pachtvertrag nicht immer eingehalten werden. Der Ausbau und Fertigstellung des Neubaus am Gemeinschaftshaus ist weit fortgeschritten, der Abgang zum Keller, die Schließanlage und andere kleine Umfänge konnten erledigt werden.
 
2009-
Die Zufahrt zum Gerätehaus in der Anlage Süd wurde mit Steinen befestigt. Das WC-Häuschen wurde an die Gemeinde Kanalisation angeschlossen. Dadurch fallen die Entleerungen der Auffangtanks weg.   


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