Über uns - Gärtringer-Kleingärtner e.V.

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                  Gärtringer
                           Verein der Kleingärtner e.V.
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-Vorstand
1. Vorsitzender
Harald Schmid
 

2. Vorsitzender
Anton Duran






Kassier
Helmut Schaffer


kommissarische
Schriftführerin
Renate Jarosch






Beisitzer










Rudi Brückelt

Antonio Romano





Rainer Gapp

Ursula Fried
Thomas Lehmann

Armin Reimold
-Gartenordnung

Stand: 01. Januar 2016

Pflicht eines jeden Gartenpächters ist es, kameradschaftlich zusammenzuarbeiten, gegenseitig Rücksicht zu nehmen und den Garten ordnungsgemäß zu Bewirtschaften. Die nachstehende Gartenordnung soll hierzu den Weg weisen. Sie ist Bestandteil des Pachtvertrages und für sämtliche Pächter bindend. Verstöße gegen sie berechtigen den Verpächter zur Kündigung des Pachtverhältnisses.

§ 1 Gartennutzung
Kleingärtnerische Nutzung ist nur dann gegeben, wenn der Kleingarten zur Gewinnung von Gartenbauerzeugnissen (Obst, Gemüse und andere Früchte) maßgeblich genutzt wird. Die Voraussetzung ist in der Regel erfüllt, wenn mindestens die Hälfte der nicht bebauten Parzellenfläche mit Obst - oder Gemüsekulturen angepflanzt ist. Diese Nutzung wird ist zwingend vorgeschrieben. Der Pächter verpflichtet sich, die Bepflanzung und Aufteilung seiner Parzelle nach dem jeweiligen Lageplan und der dort vorgeschriebenen Baum - und Beerenobstarten und Sorten durchzuführen. Die Pflanz - und Grenzabstände sind gemäß dem jeweiligen Lageplan und unter Berücksichtigung des Nachbarrechts Baden-Württemberg einzuhalten. Das Nachpflanzen ausgefallener Gehölze hat unter denselben Gesichtspunkten zu erfolgen. Ein Anpflanzen hochstämmiger Bäume, insbesondere Waldbäume, Weiden, Pappeln und höhere Zierbäume ist untersagt. Rot und Weißdornhecken, sowie Pflanzarten die als Wirtspflanzen für Pflanzenkrankheiten angesehen werden können, dürfen in geschlossenen Anlagen nicht gepflanzt werden.

§ 2 Unterhaltung und Nutzung der Wege
Die Pflege und den Unterhalt der Wege regelt der Verein im Rahmen der Gemeinschaftsarbeit und/oder durch Delegation an einzelne Mitglieder. Das Befahren der Wege mit Kraftfahrzeugen und anderen schweren Beförderungsmitteln zum Auf- bzw. Abladen ist nur mit Genehmigung des Vorstandes und nur bei trockenem Wetter und festen Boden zulässig. Bei Verschmutzungen durch Dünger, Erde und sonstigen Rückständen ist für deren sofortige Beseitigung einschließlich der Reinigung des Weges und Parkplatzes zu sorgen. Haftansprüche bei eventuellen Unfällen in der Gartenanlage können beim Vorstand nicht geltend gemacht werden. Für Schäden an Wegen, die durch das Befahren entstehen, haftet der jeweilige Pächter. Das Fahren mit Fahrrädern, Mopeds und sonstigen Kraftfahrzeugen (z.B. Quad) ist innerhalb der Anlage untersagt. Kraftfahrzeuge dürfen nur an den dafür vorgesehenen Parkplätzen abgestellt werden.

§ 3 Gemeinschaftsarbeit
Die Stunden für die Gemeinschaftsarbeit pro Parzelle werden von den Mitgliedern, auf Vorschlag des Vorstandes, an der Jahreshauptversammlung für das laufende Gartenjahr festgelegt.
Die Ableistung von Stunden zur Gemeinschaftsarbeit und Feststunden sind Pflicht für alle Mitglieder. Für nicht geleistete Arbeitsstunden bzw. Feststunden ist eine entsprechende Gebühr pro Fehlstunde zu entrichten. Die Höhe der Gebühr wird von der Mitgliederversammlung festgelegt. Die Gemeinschaftsarbeit kann sowohl vom Pächter als auch vom Ehepartner ausgeführt werden. Im Krankheitsfalle kann auch ein anders Familienmitglied die Gemeinschaftsarbeit übernehmen. Vom Vorstand delegierte Ämter (z. B. Gerätewart, Vereinsbote und Wassermeister) können von einzelnen Mitgliedern anstelle von Gemeinschaftsarbeit wahrgenommen werden. Diese Möglichkeit wird in besonderen Maße den Mitgliedern angeboten, die nicht mehr im Berufsleben stehen, bzw. Mitgliedern, die gesundheitliche bzw. altersbedingte Einschränkungen haben. Mitglieder ab Vollendung des 80. Lebensjahres sind von der Gemeinschaftsarbeit befreit. Bei gesundheitlichen Problemen können sich Mitglieder von der Gemeinschaftsarbeit auf Zeit befreien lassen.  Der Antrag ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Die Befreiung gilt erst mit der schriftlichen Zusage.

§ 4 Gemeinschaftsanlage
Alle der gemeinschaftlichen Nutzung dienenden Anlagen und Einrichtungen sind schonend zu behandeln. Jeder Pächter hat die Pflicht, die Schäden zu ersetzen, welche durch ihn, seine Angehörigen oder Gäste verursacht werden. Jeder entstandene Schaden ist dem Vorstand mitzuteilen. Die Pflege und Unterhaltung der Gemeinschaftsanlagen (z.B. Düngen, Pflanzenschutz, Schnitt von Hecken, Baum und Beerensträuchern) kann durch Beschluss in Gemeinschaftsarbeit, oder durch Beauftragung der Vereinsleitung durchgeführt werden. Eventuell entstehende Kosten können auf die Mitglieder umgelegt werden.

§ 5 Ruhezeiten/Allgemeine Ordnung
Der Pächter, seine Angehörigen, und seine Gäste sind verpflichtet, alles zu vermeiden, was Ruhe, Ordnung und Sicherheit stören und das Gemeinschaftsleben beeinträchtigen. Deshalb ist es verboten, durch lautes Musizieren, laute Rundfunkgeräte und ähnlichem zu stören und die Ruhe in der Gartenanlage zu beeinträchtigen. An Sonn- und Feiertagen (ganztags) dürfen keine motorbetriebenen Arbeitsgeräte betrieben werden. Dies gilt auch für sonstige Gartenarbeiten die Lärm erzeugen. Gartenabfälle, Müll usw. dürfen weder in der Anlage, noch in den Parzellen verbrannt werden.
Dauerhaftes Wohnen in der Gartenanlage ist generell verboten (siehe § 3 Abs. 2 Bundeskleingartengesetz).
Sehr große und optisch auffällige Spielgeräte (z. B. großes Trampolin) dürfen in der Parzelle nicht aufgestellt werden. Hunde sind innerhalb der Anlage an der Leine zu führen. Jeder Pächter ist verpflichtet, sich ständig über Bekanntmachungen im Mitteilungsblatt und an den Schaukästen zu informieren.

§ 6 Bauvorschriften
Für Anbauten, (Geräteteil, Pergola und Überdachung), gelten nur die offiziell genehmigten Bauordnungen des gesamten Vereins. Vor Beginn einer Bautätigkeit ist der Vorstand über das Vorhaben zu informieren. Kosten, die aufgrund von Verstößen gegen Bauvorschriften, den Unterpachtvertrag, Satzung und der Gartenordnung entstehen, hat der Pächter zu tragen.

Gewächshäuser
Es ist ein Gewächshaus erlaubt. Maße 3,20m x 2,60m mit 2,40m Höhe
Weiter ist zur Gartensaison ein zusätzliches Foliengewächshaus erlaubt.
Maße ca. 3,20m x 2,60m x 2,40m Höhe
Das Foliengewächshaus soll im Winter demontiert werden.
Das Gewächshaus und das Folienhaus sollen im hinteren Gartenteil aufgebaut werden und nicht das allgemein schöne Bild im Bereich des Weges und der vorderen Gärten stören.
Ein kleines Abstellhaus/Geräteschrank  ist im hinteren Gartenbereich erlaubt, mit maximal
Breite  2,15m Tiefe  1,30m Höhe   1,90m. (siehe Beispiel mit Maße oder Beispielfoto) Farbe grün oder braun.


§ 7 Beendigung des Unterpachtverhältnisses/Gartenübergabe
Über die beabsichtigte Beendigung des Unterpachtvertrages ist unverzüglich der Vorstand zu informieren. Der Vorstand wird das freiwerdende Pachtgrundstück ausschreiben. Über die Aufnahme der/s neuen Mitglieder/s in den Verein entscheidet der Vorstand nach persönlicher Vorstellung der Bewerber/innen (siehe auch § 3 der Satzung). Erst danach kann das ausscheidende Mitglied Verhandlungen über den Übergabepreis führen. Sofern nach drei Monaten keine Einigung erfolgt, ist das Pachtgrundstück an den Verein zurückzugeben. Zur Wertermittlung des Pachtgrundstückes werden die Richtlinien des Landesverbandes der Gartenfreunde Baden-Württemberg angewendet bzw. ein vereidigter Gutachter eingesetzt. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des Unterpachtvertrages und der Satzung.

§ 8   Die Gartenordnung
wurde vom Vorstand am 19.01.2016 beschlossen und tritt rückwirkend zum 01. Januar 2016 in Kraft. Mit Inkrafttreten dieser Gartenordnung verlieren alle älteren Versionen ihre Gültigkeit.

Gärtringen, den 19. Januar 2016

Harald Schmid  
(1. Vorsitzender)


-Vereinssatzung

§ 1   Name und Sitz des Vereins
Der Verein führt den Namen „Gärtringer Verein der Kleingärtner e.V.“
Der Verein hat seinen Sitz in Gärtringen, der Gerichtstand ist Böblingen.
Er ist unter der Nr. VR 240782 im Vereinsregister des Amtsgerichts Stuttgart eingetragen.

§ 2   Zweck des Vereins
Der Gärtringer Verein der Kleingärtner e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung der Kleingärtnerei.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch   

  • Weckung und Intensivierung des Interesses für den Kleingarten als Teil des öffentlichen Grüns in der Bevölkerung, ins besonders bei der Jugend, um den Menschen die enge Verbindung zur Natur zu erhalten.
  • Vergabe von Einzelparzellen an seine Mitlieder
  • Fachliche Beratung der Mitglieder, Erfahrungsaustausch, fachliche Vorträge und praktische Unterweisungen.
  • Unterhaltung und Pflege der gesamten Kleingartenanlage.
  • Durchführung von Gemeinschaftsaktionen und öffentlichen Veranstaltungen.

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 3   Vereinsmitgliedschaft  
Ordentliche Mitglieder können alle Personen werden, die Zweck und Ziel des Vereins anerkennen und bereit sind, bei den gestellten Aufgaben aktiv mitzuwirken. Fördernde Mitglieder können außer Einzelpersonen auch Körperschaften und sonstige juristische Personen sein.
Der Pächter und sein Ehepartner sind Vollmitglied. Beide sind voll stimmberechtigt und können zu Ehrenämtern gewählt werden. Die Anmeldung zur Aufnahme als Mitglied ist an den 1. Vorsitzenden des Vereins zu richten. Die Anmeldung gilt gleichzeitig als Bekundung, dass sich das Mitglied der Satzung voll inhaltlich unterwirft. Dies gilt ebenso für die Gartenordnung, Wasserordnung und andere Beschlüsse des Vereins.
Über die Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand. Jedoch kann jedes Mitglied des Vereines der Neuaufnahme eines Mitglieds widersprechen. Der Widerspruch muss schriftlich an den 1. Vorsitzenden gerichtet werden. Dem Antragsteller muss die Entscheidung über Aufnahme oder Ablehnung schriftlich mitgeteilt werden. Bei Aufnahme als aktives Mitglied hat der Betreffende seinen einmaligen Einstandsbetrag zu zahlen. Passive Mitglieder haben kein Wahlrecht.

§ 4    Vereinsmitgliedschaft geht verloren.
1.  Durch Tod
2.  Durch Austritt
3.  Durch Mehrheitsbeschluss des Vorstandes. Gründe dafür:
               a.  Mangelndes Interesse und grobe Vernachlässigung des Gartens.
               b.  Nicht Befolgen der bestehenden Satzung, Gartenordnung,
                   Wasserordnung  
                    und Beschlüssen der Vorstands - und Mitgliederversammlung.
               c.  Durch nicht Beachten der bestehenden Bauvorschriften für die
                   Anlage, sowie der einzelnen Parzellen.
               d.  Durch finanzielle Rückstände von mehr als einem Gartenjahr.

Bevor ein Mitglied ausgeschlossen werden kann, muss eine dreimalige, schriftliche Verwarnung durch den 1. Vorsitzenden erfolgen. Das Mitglied muss von der Vorstandschaft gehört werden. Das ausgeschlossene Mitglied hat eine Frist von 3 Monaten um sein Eigentum selbstständig zu verkaufen. Sollte dies nach 3 Monaten nicht der Fall sein, wird der Wert der Gartenparzelle durch einen vereidigten Gutachter festgelegt. Die Kosten gehen zu Lasten des Mitgliedes. Die Gartenparzelle wird in der Reihenfolge der Warteliste neuen Pächtern angeboten. Ausgeschlossene Mitglieder oder ausgetretene Mitglieder haben keinerlei Anspruch auf das Vereinsvermögen, sind jedoch verpflichtet, ihre Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein zu erfüllen.
Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung an den 1. Vorsitzenden

§ 5    Beiträge, Geschäftsjahr.
Bei Aufnahme in den Verein als aktives Mitglied ist ein einmaliger Unkostenbeitrag zu entrichten, dessen Höhe die Mitgliederversammlung festlegt. Die Höhe des laufenden Jahresbeitrages wird ebenfalls von der Mitgliederversammlung beschlossen und festgelegt. Er bezieht sich auf die Gartenparzelle. Einmalige Sonderumlagen oder einmalige Sonderzahlungen müssen ebenfalls von der Mitgliederversammlung beschlossen und festgelegt werden. Der Beitrag ist zu Beginn des Geschäftsjahres an die vom Vorstand angegebene Stelle zu entrichten.
Das Geschäftsjahr läuft vom 1.Januar bis zum 31. Dezember.

§ 6    Organe des Vereines  
1.  Die Mitgliederversammlung
2.  Der Vorstand bestehend aus:
           a.  1. Vorsitzender
           b.  2. Vorsitzender
           c.  Kassier
           d.  Schriftführer
           e.  mindestens 3 Beisitzer

§ 7    Die Mitgliederversammlung
a.  Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alljährlich im Laufe des
    1. Quartals des Geschäftsjahres statt. Die Einberufung erfolgt durch den
    1. Vorsitzenden, durch persönliche, schriftliche Einladung der Mitglieder, bei
     gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Einladung hat mindestens
    14 Tage vor der Versammlung zu erfolgen. Die ordentliche
     Mitgliederversammlung beschließt über:
           1.  Jahresbericht
           2.  Rechenschaftsbericht des Kassiers
           3.  Entlastung des Vorstandes
           4.  Neuwahl der Vorstandsmitglieder
           5.  Satzungsänderung
           6.  Anträge, die vom Vorstand oder aus der Mitgliederversammlung zur
                Entscheidung vorgelegt werden.
b.  Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom 1. Vorsitzenden
    einzuberufen, wenn das Interesse des Vereines es erfordert oder wenn
    mindestens 20 % der Mitglieder einen entsprechenden Antrag stellen.
    Der Antrag ist schriftlich, unter Angabe von Gründen, an den 1. Vorsitzenden
    zu richten. In diesen Fällen hat der 1. Vorsitzende innerhalb von 2 Monaten
    die Versammlung einzuberufen, und zwar unter Beachtung den unter
    Abschnitt a. für die Einberufung angeführten Formalitäten.
c.  Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht
    auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Bei der
     Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder, bei
     Stimmengleichheit die Stimme des 1.  Vorsitzenden und bei dessen
     Abwesenheit die des 2. Vorsitzenden. Die Wahlen sind in geheimer
     Abstimmung durchzuführen. Wird nur eine Person für ein Vorstandsamt
     vorgeschlagen und ist der Vorgeschlagene zur Annahme des Amtes bereit,
     kann die Wahl per Handzeichen erfolgen. Auf Antrag muss geheim
     abgestimmt werden. 1. Vorsitzender und 2. Vorsitzender werden alternierend
     gewählt. Die Amtszeit für  1. und 2. Vorsitzenden, Kassier, Schriftführer und
     alle Beisitzer beträgt 2 Jahre. Alle anderen Funktionen werden per
     Handzeichen abgestimmt oder delegiert. Beschlüsse, durch die die Satzung
     geändert werden soll, bedürfen einer Mehrheit von ¾ der erschienenen
     Mitglieder. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind in ein
     besonderes, vom Schriftführer zu führendes Protokoll niederzuschreiben und
     vom 1. Vorsitzenden zu unterzeichnen. Das Protokoll wird an alle Mitglieder
    verteilt.

§ 8    Kassenprüfung
die von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfer haben jährlich mindestens einmal die Kasse zu prüfen und der Versammlung hierüber einen Bericht abzugeben. Die Kassenprüfer haben das Recht, auch unterjährig,  Kontrollen der Kassengeschäfte vorzunehmen.

§ 9   Rechte und Pflichten des Vorstandes
Dem Vorstand obliegen, die Vereinsleitung, die Ausführung der Vereinsbeschlüsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens Vorstandssitzungen werden nach Ermessen des 1. Vorsitzenden von diesem durch schriftliche oder mündliche Einladung, unter Einhaltung einer mindestens einwöchigen Frist und gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung, einberufen. In dringenden Fällen kann nach Ermessen des 1. Vorsitzenden die Frist gekürzt werden.

Auf Antrag von mindestens 2 Vorstandsmitgliedern ist der 1. Vorsitzende verpflichtet, eine Vorstandssitzung unter Beachtung der  oben angeführten Formalitäten einzuberufen. Die Vorstandsversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 Vorstandsmitglieder anwesend sind und es sich bei einem der anwesenden Vorstandsmitglieder um den 1. oder 2. Vorsitzenden handelt.
Bei der Beschlussfassung der Vorstandsversammlung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Vorstandsmitglieder, bei Stimmengleichheit die Stimme des 1. Vorsitzenden und bei dessen Abwesenheit die Stimme des 2. Vorsitzenden. Der Schriftführer hat über jede Verhandlung des Vorstandes ein Protokoll aufzunehmen, welches von dem Schriftführer und dem 1. Vorsitzenden bzw. dessen Stellvertreter zu unterzeichnen ist. Der Kassier verwaltet die Kasse des Vereins und führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben. Er hat der ordentlichen Mitgliederversammlung einen Rechenschaftsbericht zu erstatten. Er nimmt Zahlungen für den Verein gegen seine alleinige Quittung in Empfang. Zahlungen für Vereinszwecke darf er bis zu einer Höhe von 1.500,00 € selbständig vornehmen. Beträge über 1.500,00 € sind dem Vorstand zur Entscheidung vorzulegen. Vorstand im Sinne des § 26 BGB (gerichtliche und außergerichtliche Vertretung des Vereins ist der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende als  Stellvertreter, wobei jeder von ihnen den Verein alleine vertreten kann. Die Vorstandsmitglieder führen den Verein ehrenamtlich.
Auslagen, die den Funktionsträgern durch die Wahrnehmung von Vereinsangelegenheiten und deren beauftragte Mitglieder entstehen, sind vom Verein grundsätzlich zu erstatten, sofern es der Betreffende wünscht.  

§10   Rücktritt von gewählten Vorstandsmitgliedern
Vorstandsmitglieder können nur unter bestimmten schwerwiegenden Umständen ihr Amt während der gewählten Amtszeit niederlegen. Dies muss dem 1. Vorsitzenden schriftlich mitgeteilt werden. Tritt der 1. Vorsitzende zurück, so muss dies dem 2. Vorsitzenden, schriftlich mitgeteilt werden. Die nicht besetzten Posten werden kommissarisch von Vorstandsmitgliedern oder Vereinsmitgliedern bis zur nächsten Mitgliederversammlung wahrgenommen. Der 1. Vorsitz wird durch den 2. Vorsitz ebenfalls kommissarisch wahrgenommen.
Geht die Amtszeit zu Ende und der Betreffende steht nicht zu einer Neuwahl zur Verfügung, muss dies dem 1. Vorsitzenden schriftlich, spätestens 6 Wochen vor der angesetzten Jahreshauptversammlung, mitgeteilt werden. Steht der 1. Vorsitzende nicht für eine neue Amtszeit zur Verfügung, muss er dies 3 Monate vor Ablauf seiner Amtszeit dem gesamten Verein durch Rundschreiben bekannt geben. Wird bei der Jahreshauptversammlung kein neuer 1. Vorsitzender gefunden  übernimmt der 2. Vorsitzende das Amt kommissarisch, jedoch nicht länger als 6 Monate. Innerhalb dieser Zeit muss erneut eine Mitgliederversammlung für die Wahl des 1. Vorsitzenden abgehalten werden. Danach kann ein Vereinsverwalter durch das Amtsgericht eingesetzt werden.

§ 11  Tierhaltung
Das Halten von Kleintieren  ist dem Pächter der Parzelle nicht erlaubt. Einzige Ausnahme: Zierfische im Gartenteich.

§ 12  Schädlingsbekämpfung
Der Kleingärtner ist verpflichtet, erforderliche Pflegemaßnahmen an Gehölzen durchzuführen. Die Schädlingsbekämpfung ist unter Beachtung umweltschutzrelevanter  Vorschriften und möglichst nur auf biologischer Basis durchzuführen. Die Schädlingsbekämpfung soll sich immer am neuesten Stand des Umweltschutzes orientieren.

§ 13  Aufgabe der Gartenparzelle
Das Gartenmitglied muss die beabsichtigte Aufgabe dem 1. Vorsitzenden schriftlich oder mündlich bekannt geben. Anhand der Warteliste wird dem bisherigen Pächter ein neuer Pächter vermittelt. Erst wenn kein Pächter der Warteliste den Garten übernehmen will, kann der Pächter selbstständig aktiv werden.

§ 14  Haftung
Der Verein haftet für seine finanziellen Angelegenheiten (§ 31 BGB) Haftungsansprüche bei eventuellen Unfällen in der Gartenanlage können beim Verpächter nicht geltend gemacht werden. Der Verein haftet ausschließlich nur während der angesetzten Gemeinschaftsarbeiten für die aktiven Mitglieder im Rahmen für den Verein abgeschlossenen Versicherungen.

§ 15  Auflösung des Vereins
Die Auflösung kann nur in einer besonderen, zu diesem Zwecke mit einer Frist von 1 Monat einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der stimmberechtigten Mitgliederzahl beschlossen werden.
Bei  Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Gärtringen, die es unmittelbar und ausschließlich für die Förderung von Natur- und Umweltschutz zu verwenden hat.

§ 16  Inkrafttreten
Die 4. Änderung der Satzung vom 14.06.1979 wurde in der ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung (Hauptversammlung) am 23.03.2019 beraten und beschlossen. Sie tritt gem. § 71 Absatz 1 Satz 1 BGB mit der Eintragung im Vereinsregister in Kraft. Der Vorstand wird ermächtigt, unwesentliche Änderungen redaktioneller Art selbstständig vorzunehmen, wenn sie vom Registergericht gefordert werden.

-Vereinschronik
 
Chronik des Vereins der Gärtringer Kleingärtner e.V.

Die Entstehung des Gärtringer Vereins der Kleingärtner
 
Die ersten Bestrebungen in Gärtringen, eine Kleingartenanlage zu errichten, gehen bis in das Jahr 1969 zurück. Der damalige Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, entsprach dem Wunsch einiger Gärtringer Familien, als er im Jahre 1969 mit dem Antrag an die Gemeinde herantrat, ein geeignetes Gelände für die angehenden Kleingärtner zur Verfügung zu stellen. Da es vor 20 Jahren für Gemeinden wie Gärtringen mit einem noch weitgehend ländlichen Charakter durchaus nicht selbstverständlich war, über eine Kleingartenanlage zu verfügen, fand der Antrag bei der Gemeinde nicht nur Zustimmung.  Es bedurfte noch einiger Überzeugungsarbeit, bis man darangehen konnte, ein geeignetes Gelände ausfindig zu machen. Auf der Suche nach einem Vereinsgelände wurde zunächst das Gebiet der heutigen Tennisanlagen ins Auge gefasst. Daraufhin wurden die interessierten Gärtringer Bürger zu einer ersten Zusammenkunft in das Gasthaus "Krone“ eingeladen. Dies war im Frühjahr 1970 die eigentliche Geburtsstunde des Vereins der Kleingärtner.  Anwesend waren an diesem Abend die Gründungsmitglieder:  Gebauer, Guttmann, Stadler, Rieger, Deutsch, Ziegler und Jost. Die Anwesenden waren sich einig, dass die Betreiber der Gartenanlage sich in einer eigenen Unterabteilung mit eigenem Vorstand innerhalb des Obst- und Gartenbauvereins zusammenschließen sollten.  AIs dann ein Rechtsanwalt mit der Ausarbeitung der Vereinssatzung beauftragt wurde, sprach aus rechtlichen und finanziellen Überlegungen heraus immer mehr dafür, doch einen selbständigen Verein zu gründen.  Dies geschah dann auch unter der Zustimmung aller Beteiligten.

Am 22.Mai I971 fand dann die eigentliche Gründungsversammlung des Gärtringer Vereins der Kleingärtner statt.  Zu dieser Zeit war die Mitgliedszahl bereits auf 15 angestiegen. Als man dann nach eingehender Prüfung von dem ursprünglich in Betracht gezogenen Gelände zur Errichtung der Gartenanlage wieder Abstand nahm, begann man erneut in enger Abstimmung mit dem damaligen Bürgermeister die Suche nach einem für die zukünftige Kleingartenanlage geeigneten Gelände. Da fast zur selben Zeit der Gärtringer Reit-  und Fahrverein gegründet wurde, der ebenfalls ein seinen Bedürfnissen entsprechendes Vereinsgelände benötigte, entschloss sich die Gemeinde, beide Vereine am Rößeweg anzusiedeln. Nachdem die Grundstücksfragen geklärt waren, wurde mit der Planung der Gartenanlage begonnen, ein entsprechendes Baugesuch eingereicht und damit die Grundlage für den älteren Teil der Kleingartenanlage geschaffen, so wie sie sich heute den Mitgliedern und Bürgern präsentiert.
 
1971
Am 22. Mai 1971 kommt es zur Gründungsversammlung. Die Zahl der Mitglieder erhöhte sich rasch auf 28. Der Aufbau der Anlage erweist sich als sehr schwierig; Bäume müssen gefällt werden und das gesamte Gelände zur Bewirtschaftung aufbereitet werden.  Zudem sind die Mittel, die dem Verein zu seinem Anfang verfügbar sind, äußerst gering. Das bessert sich jedoch im Laufe der Zeit. Die Gründungsmitglieder und die neu Hinzugekommenen haben in dieser Zeit für den Verein eine großartige Aufbauarbeit geleistet! Ihnen allen sei an dieser Stelle unser Dank und unsere Bewunderung dafür ausgedrückt. Der weitere Aufbau des Vereins schreitet zügig weiter...
 
1972|73
Am 24. März 1972 wird die Baugenehmigung für 26 Gartenhäuser mit Umzäunung erteilt. Es folgt die Vorlage der ersten Satzung am 14.Juni 1972 und diese wird mit Ergänzungen am 21.11.1972 so dann beschlossen. Der Pachtvertrag mit der Gemeinde Gärtringen wird am 10.Oktober 1972 unterschrieben. Die gewählte Vorstandschaft bleibt 1973 weiterhin im Amt. Im Jahre 1973 werden zudem Drainagerohre verlegt und auch der Zaun wird weiter fertiggestellt.
 
1974
Der Jahresbeitrag beträgt nun DM 30,00. Für die passiven Mitglieder wird der Beitrag auf DM 5,00 festgelegt. Die Verlegungsarbeiten der Wasseranschlüsse sind bereits in diesem Jahr abgeschlossen. Die Wasserleitungen werden installiert, jeder Anlieger erhielt seinen Anschluss, muss aber auf eigene Kosten eine Wasseruhr besorgen. Die Gemeinschaftsstunden für das Jahr 1974 werden auf 30 Stunden festgesetzt. Für jede Fehlstunde sind DM 5,00 zu entrichten. In den Gemeinschaftsstunden ist das Anbringen der Wasseruhren nicht inbegriffen.

1975
Folgende Satzungsänderung wurde beschlossen:  Als Mitglied sind beide Ehepartner gleichberechtigt (jeder hat 1 Stimme). Die Gemeinschaftsstunden wurden auf 25 pro Jahr abgesenkt; bei Eintritt ins Rentenalter ist nur die Hälfte der Stunden abzuleisten. An dem Parkplatz hinter dem Wassergraben wird eine gemischte Baumhecke gepflanzt, am Zaun entlang setzt man eine Ligusterhecke.

1976
Dem Antrag auf Erstellung eines Gewächshauses pro Parzelle ist stattgegeben worden. Die Vorschrift: Dachneigung 25°, Länge 3 m, Breite 2 m und Firsthöhe 1,5 m muss eingehalten werden, sonst droht der Ausschluss aus dem Verein. Die Gemeinschaftsstunden werden auf 20 Stunden herabgesetzt. Ein Geräteschuppen wird erstellt. Herr Deutsch wird als Verbindungsmann zum Obst- und Gartenbauverein gewählt.
 
1977
Die Gemeinschaftsarbeiten werden auf Parzellen verteilt; d. h.:  jeder Parzelleninhaber hat einen für ihn festgelegten Bereich zu pflegen. Es soll nun eine halbjährliche Mitgliederversammlung stattfinden. Auf dem Parkplatz wird neuer Schotter aufgebracht und das Gelände geebnet.  Für die Gartengemeinschaft wird eine Heckenschere angeschafft.
 
1978
Eine Wasserordnung wird erstellt, man erwägt einen Eintrag ins Vereinsregister und ein Hinweisschild auf die Gartenanlage, welches jedoch auf Ablehnung stößt. An die Gemeinde Gärtringen wird eine Anfrage auf Erweiterung der Gartenanlage gestellt.
 
1979
Bei der Jahreshauptversammlung wurde folgendes beschlossen: Ab 1980 werden die Beiträge um DM  10,00 erhöht; das bedeutet, dass nun DM 40,00 pro Parzelle Jahresbeitrag zu errichten sind.  Außerdem wird die Satzung geändert, unser Verein erlangte das "e.V." Etwa 20 neue Mitglieder warten auf die neue Gartenanlage, es wird auf das Genehmigungsverfahren zum Errichten von Gartenhäusern gedrängt.

1980
In der am 21. Mai 1980 stattfindenden Vorstandssitzung wird das erste Mal über den Bau einer Grillhütte diskutiert.  Beschluss wird jedoch noch keiner gefasst. In der Vorstandssitzung vom 18.September 1980 wird beschlossen, dass Herr Rott und Herr Jost einen Plan erstellen sollen. Über den Beschluss zur Errichtung einer Grillhütte soll bei der nächsten Jahreshauptversammlung abgestimmt werden. Unser Verein beteiligt sich an einer Ausstellung in der Schwarzwaldhalle vom 17.10. bis 19.10. 1980 mit einem eigenen Stand. Die Veranstaltung wird vom Obst-  und Gartenbauverein initiiert.
 
1981
Dem Bau einer Grillhütte wird mit 22 Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und einer Enthaltung zugestimmt. Es wird beschlossen, zum 10-jährigen Vereinsbestehen ein öffentliches Gartenfest, das über ein Wochenende geht, zu veranstalten. Die ersten 10-jährigen Jubiläumsmitglieder werden geehrt. Herr Rudolf Gohl wird zum Ehrenmitglied ernannt.  Er war maßgeblich am Aufbau unseres Vereines beteiligt. Am 20.November 1981 werden die Mitglieder der neuen Anlage zu einer Sitzung eingeladen, sie erhalten Informationen über den Stand der Genehmigung der Gartenhäuser für die neue Anlage.
 
1982
Der Pachtvertrag für die neue Anlage wird von der Gemeinde erarbeitet. Die bisherigen passiven Mitglieder werden nun aktive Mitglieder. Am 4. Dezember findet eine Versammlung für die neuen Mitglieder statt, hier werden die Gartenparzellen vergeben. Die Pachtverträge werden unterschrieben und die praktische Vorgehensweise in der neuen Anlage besprochen.

1983
Nun ist unser Verein durch die neuen Mitglieder schon recht groß geworden:  50 aktive und 3 passive Mitglieder sowie ein Ehrenmitglied zählt unser Verein. In diesem Jahr findet eine Begehung der neuen Anlage statt.  Mit der rein gärtnerischen Nutzung des Geländes wird bereits begonnen, obwohl die Genehmigung für die Umzäunung sowie für die Gartenhäuser noch aussteht. Die Gemeinde hat aber keine Einwände. Die Wasserversorgung in der neuen Anlage wird in Angriff genommen, Drainagerohre werden verlegt, die Urbanisierung ist in vollem Gange! Für nicht geleistete Arbeitsstunden sind fortan DM  10,00 als Ersatz zu zahlen. Die Nummerierung der Parzellen wird fortlaufend verwendet, Anlage Nord:  Nr. 1-26, Anlage Süd (neue Anlage): Nr. 28 – 59. Die Parzellen mit Nr. 43 und Nr. 52 werden bis auf weiteres nicht vergeben, sie sind zu sumpfig. Anschaffungen:  Ein Rasenmäher, Notstromaggregat und eine Elektroheckenschere. Die Ausleihgebühr für die private Nutzung des Aggregates beträgt DM 5,00 je Stunde. Auch die Grillhütte ist wieder im Gespräch. Unser 1.Vorsitzende erhält den Auftrag, dafür neue Angebote einzuholen, ebenso soll er sich um die Genehmigung der Gartenhäuser für die Anlage Süd bemühen. Ein Geräteschuppen in der Anlage Süd aber kann ohne Baugenehmigung errichtet werden; dieser Beschluss wurde einstimmig gefasst.
 
1984
Die Gemeinschaftsstunden werden auf 5 Stunden für die Anlage Nord und auf 30 Stunden für die Anlage Süd festgesetzt. In der Anlage Süd werden die drei Hauptwege angelegt, die Einzäunung des Areals gelingt noch im Herbst, ein befürchteter Wildschaden an den jungen Anpflanzungen kann vermieden werden. Sorge macht die Genehmigung für die „Häuschen“ in der Anlage Süd. Das Landratsamt zögert noch, trotz der Unterstützung des damaligen Bürgermeisters. Wird zunächst von der Behörde mitgeteilt: „Keine Genehmigung im Vorgriff auf die Bauleitplanung". Das große öffentliche Gartenfest am 30. Juni und 1.Juli 1984 wird dafür dank dem Einsatz so vieler Gartenfreunde ein voller Erfolg!
Nachtrag für die Anlage Süd:
Am 25.Februar 1984 treffen sich die Mitglieder der Anlage Süd und geben allen Ungewissheiten zum Trotz ihren Bauauftrag für die Gartenhäuschen an die Firma Ostertag ab. Auch die Wasseruhren sind im Frühjahr hier erstmals eingebaut worden.

1985
Der Einstand ist von DM  300,00 auf DM  500,00 angehoben worden. Die geleisteten Arbeitsstunden belaufen sich in der Anlage Süd auf stolze 850 Std! Die Eingänge und Tore sowie einige „Löcher“ im Zaun werden fertiggestellt bzw. geschlossen. Die Vorstandssitzung beschließt eine Verminderung der Arbeitsstunden für die Anlage Süd auf nunmehr 15 Stunden, in der Anlage Nord bleibt es bei 5 Stunden. Es darf ein Gewächshaus pro Parzelle errichtet werden nachfolgenden Maßgaben: Breite 2,50 m, Länge 3,00 m, Höhe 2,00 m.
 
1986
Unser Kassier wird geehrt, er ist nicht nur seit 15 Jahren Kassier, sondern auch von Anfang an mit Herz und Tatkraft beim Entstehen des Vereines dabei. Seinem spitzen und sorgfältigem Rechenstift ist es zu verdanken, dass der Verein immer auf einer soliden Finanzgrundlage stehen konnte. Mit Urkunde und einem kleinen Präsent werden die nächsten 10-jährige Mitglieder geehrt. Die Baugenehmigung für die Gartenhäuschen in der Anlage Süd ist endlich da! Es wird wieder rangeklotzt, diesmal für das eigene Stückle!
Auszug aus dem Gäubote vom 21.August 1986:
„Viel Mühe für ein Schmuckstück... Kaum einer von der Vorstandschaft und der Mitglieder des Vereins der Gärtringer Kleingärtner möchte an die vergangenen 5 Jahre des Kampfes mit den Behörden um die Genehmigung einer zweiten Gartenanlage erinnert werden...  Die Mühe hat sich gelohnt...der Verein gab nicht auf. Der Gärtringer Bürgermeister entwickelte persönlich Initiative...nun stehen von den geplanten 32 Gartenhäuser bereits 17, bei den anderen stehen auch schon Sockel und Fundamente bereit für die nächste Anlieferung der Häuschen...Der Verein selbst schuf mit viel Aufwand die Rahmenbedingungen.“ Auch die viel diskutierte Grillhütte wird wieder in den Bebauungsplan genommen. Es wird ein Biotop in der Anlage Süd gebaut, dabei hilft die "Freiwillige Feuerwehr" aus Gärtringen und unsere engagierten Mitglieder, die durch Spenden, Arbeit und Ideen diesem Plan zur Verwirklichung verhelfen. Am 16. und 17.August 1986 wird im Rahmen des Sommerferienprogramms die ganze Sache mit Leben gefüllt.
Auch hier ein kurzer Auszug aus der Presse:
„Dreckloch wurde zum Biotop...aufmerksame Beobachter stellen bereits erste Libellen fest...hier entsteht ein kleines Paradies für Wassertiere.  Vögel und Insekten.-."
 
1987
Unser Verein zählt nun Zeit nun 64 Mitglieder, davon sind 57 aktiv. Dem Beschluss zu einer Kassenführung für den gesamten Verein wird zugestimmt, somit wird die getrennte Kassenführung hinfällig. (Kasse Anlagen Nord und Kasse Anlage Süd) Für eine Grillhütte oder ein festes Geräte-  und Gemeinschaftshaus sollen Pläne und Kostenvoranschläge eingeholt werden, zudem gibt es etwas Unruhe im Verein, da in Presseberichten davon die Rede ist, dass die Gemeinde einige Parkplätze für die Besucher des Waldspielplatzes beanspruchen will. Am 21.7. und 22.7.1987 gab es in unserem Verein wieder ein Sommerferienprogramm mit Wanderung, Spielen, Bepflanzen des Biotops und abschließendem Grillfest für die Kinder; trotz schlechtem Wetter hat es allen Beteiligten viel Spaß gemacht.
 
1988
Es wird beschlossen:  Die nicht geleisteten Arbeitsstunden sind jetzt mit DM 25,00 (bisher DIM  10,00) abzugelten, der Bau einer Grillhütte ist vorn Tisch, dafür soll ein Geräte- und Gemeinschaftshaus in der Anlage Nord errichtet werden. Für die Planung des Gemeinschaftshauses wird ein Bauausschuss gebildet. Der 1.Vorsitzende, Schriftführer(in), sowie der Kassier sind von der Gemeinschaftsarbeit befreit. Unsere Vereinsanlage erhält nun endlich einen richtigen Namen:
„>>Regenbogen-Hohe Eichen<<“, benannt nach der ursprünglichen Bezeichnung für dieses Gewann. In der Vorstandssitzung am 20.6.1988 wird über eine Erweiterung der Südanlage gesprochen und ein Beschluss gefasst; notwendig wird dies, da der Reitverein ebenfalls ein Auge auf das Gelände wirft. Unser Verein möchte schneller sein und sich dieses Areal sichern. Mit dem Reitverein wird außerdem eine schriftliche Vereinbarung bezüglich der Nutzung unserer Parkplätze bei den Reitturnieren gefasst, es wird darin klar geregelt, was Nutzung, Reinigung und Wiederherstellung anbetrifft. Beim ersten Bürgerfest der Gemeinde Gärtringen beteiligt sich unser Verein zusammen mit dem Obst- und Gartenbauverein. Zum 10-jährigen Bestehen der Obstanlage ist unser Verein mit einem eigenen Stand in der Ludwig-Uhland-Halle vertreten. Das Gartenfest Anfang September mit Spanferkel und anderen leckeren Dingen wurde trotz des trüben und feuchten Wetters eine runde Sache.
 
1989
Der Jahresbeitrag wird auf DM  50,00 angehoben. Wir haben die Genehmigung für den Bau des Gemeinschaftshauses bekommen. Und am Samstag, den 1.Juli 1989 fand das Richtfest für unser Gemeinschaftshaus statt! Leider regnete es, aber dies konnte der Freude über das gelungene Werk wenig Abbruch tun. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet am 7.Oktober statt, hier wird beschlossen: eine neue Satzung und Garten Ordnung wird erstellt, diese tritt per 01.01.1990 in Kraft. Die Genehmigung für den Anbau eines Geräteteils bzw. Abstellraumes an die Gartenhäuser ist erteilt; viele unserer Mitglieder machen davon Gebrauch. Außerdem wurde beschlossen, dass die Vorstandschaft künftig auf 2 Jahre gewählt wird, der 1.  und 2. Vorsitzende jedoch abwechselnd, d.h.  jedes Jahr abwechselnde Wahl zum 1.  Bzw. 2. Vorsitzender.

1990
In der Versammlung wird festgelegt, dass das Gemeinschaftshaus auch für private Zwecke genutzt werden kann. Die Ehepartner sind ab jetzt endlich Vollmitglied (mit Stimmrecht) und dadurch hat der Verein nun 114 aktive Mitglieder. Im Frühjahr des Jahres 1990 wird die Bauvoranfrage bezüglich der Erweiterung von Anlage Süd genehmigt. Herr Rott erhält den Auftrag, hierfür Pläne zu erstellen. Im August beginnt das eigentliche Baugenehmigungsverfahren der Anlagenerweiterung. Ein öffentliches Gartenfest, findet am 22.09. bis 23.09.1990 in der Anlage Nord statt und füllt die bedrohlich zur Neige gehende Vereinskasse etwas auf. Gleichzeitig wird das Gemeinschaftshaus offiziell eingeweiht.
 
1991-2017
Nachdem der Erweiterungsteil fertiggestellt wurde und gärtnerisch nutzbar ist hat sich unser Verein auf inzwischen 146 Mitglieder vergrößert, davon sind 140 aktiv und 6 Mitglieder auf der Warteliste auf eine freie Gartenparzelle und 7 passive Mitglieder. Es ist innerhalb des Vereins auch eine Frauengruppe gegründet worden die verschiedenen Veranstaltungen, Ausflüge und sonstige Freizeitprogramme organisiert, wie zBsp. Besuch der IGA, basteln mit eigenen Trockenblumen, ein Blümlesmarkt in unserer Anlage und vieles mehr. Nach der Fertigstellung unseres Gemeinschaftshauses und den ersten Veranstaltungen hat man erkannt, dass es dringend eines WC-Häuschens bedarf. Daraufhin wurde beschlossen bis zum 25-jährigen Vereinsjubiläum 1996 ein 2 Kabinen WC-Häuschen (für Frauen und Herren) mit Entsorgung über einen Erdtank, zu errichten. Das aufwendige Plan- und Genehmigungsverfahren wurde zügig in die Wege geleitet.
 
1995
Nachdem die Planungs und Genehmigungsverfahren für den Bau eines WC-Häuschens abgeschlossen sind, kann in der Anlage Nord mit dem Bau begonnen werden. Für die Erstellung der Pläne und Genehmigungsantrag sind wir unserem Gartenfreund H. Rott sehr dankbar. Die ersten, in die Jahre gekommenen Wasseruhren in der Anlage Nord, wurden ausgetauscht. Es wurde auch vorgeschlagen die Wasseruhren über den Winter auszubauen um Frostschäden zu vermeiden. Für den jährlichen Weihnachtsmarkt wurde ein mobiler Verkaufsstand gebaut, da haben unsere Mitglieder Hr. Brückelt, Hr. Schmitt und Hansi Skodler ihr Bestes gegeben und bei der Premiere hat er sich bestens bewärt. Es ist inzwischen zur Tradition geworden, dass wir am Weihnachtsmarkt Thüringer Bratwürste anbieten, die wir selbst jedes Jahr aus dem thüringischen Dankmarshausen abholen.
 
1996
Weiter angewachsen sind auch unsere Mitgliederzahlen, derzeit haben wir 147 Mitglieder, davon 132 aktive 12 passive und 3 Mitglieder auf der Warteliste. Unser Verein zeigte sich beim 25-jährigen Jubiläum von seiner besten Seite. Mit vielen Aktivitäten, wie Kinderspielstrasse, Schießbude, Ponyreiten usw. sowie einem Festzelt, für das leibliche Wohl unserer Besucher war bestens gesorgt.
 
1997-2001
Unser Vereinsleben ist im vollem Gange, es werden Ausflüge gemacht, ein Blümlesmarkt findet statt bei den jährlichen beliebten 1. Mai Wanderungen machen viele mit, wie auch bei dem Besuch einer Besenwirtschaft. Im Herbst führte unser Vereinsausflug in die Pfalz zum Saumagen-Essen. Beim Gärtringer Bürgerfest waren wir mit einem Salatstand vertreten. Über 200 Portionen von dem Salat von hervorragender Qualität haben wir verkauft. Zum
10-jährigen Jubiläum unseres Gemeinschaftshauses haben wir wieder ein öffentliches Fest veranstaltet.
 
2002- 2006
Der Vorstand hat beschlossen bei Festlichkeiten (Sommerfest, Herbstfest, Weihnachtsmarkt usw.) für jede Gartenparzelle 4 Pflichtstunden einzuführen. Diese Regelung soll für alle Mitglieder gelten, ausgenommen Ehrenmitglieder bzw. wenn beide Parzellenbesitzer über 70 Jahre alt sind. Durch die vielen Festlichkeiten, die im Verein stattfinden (1. Mai, Sommerfest, Herbstfest) ist man den Wetterverhältnisse doch sehr ausgesetzt. Dadurch entstand der Gedanke der Erweiterung unseres Gemeinschaftshauses. Nach kurzer Planungszeit und Genehmigung ist in viel Gemeinschaftsarbeit und in kurzer Bauzeit ein schmuckes
Gemeinschaftshaus entstanden. Am 1. Mai 2005, fand unter großer Beteiligung der Mitglieder die Einweihung des neuen Gemeinschaftshauses statt.
 
2007
Der Vorstand hat eine Satzungsänderung vorgeschlagen und die Punkte (unter anderem, die Mehrheit der Versammlung wünscht eine persönliche schriftliche Einladung ebenso eine persönliche Verteilung des Protokolls), die zur Änderung vorgeschlagen wurden, sind in der Jahreshauptversammlung diskutiert und danach einstimmig angenommen worden.
 
2008
Die Wasserordnung, Gartenordnung und der Unterpachtvertrag wurden geändert sowie ein Pachtvertrag für das Vereinsheim (Gemeinschaftshaus) erstellt. Die Vermietung des
Gemeinschaftshauses an Vereinsfremde muss neu überdacht werden, denn Anlieger stellten fest, dass Bedingungen im Pachtvertrag nicht immer eingehalten werden. Der Ausbau und Fertigstellung des Neubaus am Gemeinschaftshaus ist weit fortgeschritten, der Abgang zum Keller, die Schließanlage und andere kleine Umfänge konnten erledigt werden.
 
2009
Die Zufahrt zum Gerätehaus in der Anlage Süd wurde mit Steinen befestigt. Das WC-Häuschen wurde an die Gemeinde Kanalisation angeschlossen. Dadurch fallen die Entleerungen der Auffangtanks weg.   

2015
Der Vorstand beschließt das Mitglieder ab einem Alter von 80 Jahren keine Gemeinschaftsarbeit mehr leisten müssen.
Die Strom- und Wasserleitungen vom Gemeinschaftshaus wurden neu verlegt und ein der alte Stromverteiler durch einen neue Stromverteiler ersetzt.

2016
Die Überarbeitung und Änderung der neuen Gartenordnung in §7 wurde beschlossen.
Die Jahreshauptversammlung wurde erstmals mit einer Power-Point Präsentation durchgeführt.
Der Abstellraum im Gemeinschaftsraum wurde isoliert und der Weg vom Gemeinschaftshaus zu den Toiletten am Ausgang, wurde gepflastert.
Vorstandschaft überlegt, ob ein zusätzlicher Geräteschuppen genehmigt werden soll und wenn
ja, wie groß. Zudem soll nur entweder eine Gerätekiste oder ein Schuppen genehmigt werden.
Eine Gerätekiste B x H x T: 1,50 m x 0,80 m x 0,80 m ist bislang erlaubt.
Neu genehmigt werden soll ein Geräteschrank B x H x T: 2,10 m x 1,30 m x 1,90 m   
Es darf aber nur eine Gerätekiste oder ein Geräteschrank aufgebaut werden.

2017
Es wird vom Vorstand beschlossen, einen neuen Aufsitzrasenmäher einen neuen
Handrasenmäher sowie eine neue Motorsäge anzuschaffen.
Um den Verein in der Öffentlichkeit besser Presentieren zu können hat der Vorstand beschlossen eine Homepage einzurichten. Ende des Jahres war es dann soweit und der Verein war mit seiner Homepage "www.gaertringer-kleingaertner.de" erstmals online!

2018
Die Abwasserleitung vom Gemeinschaftshaus hatte ein Leck und wurde in Zusammenarbeit mit der Gemeinde erneuert.

2019
Anfang des Jahres wurde eine Satzungsänderung beantragt, dadurch wurde eine Abstimmung über die Satzungsänderung notwendig, damit der Verein als gemeinnütziger Verein im Sinne des Steuerrechts anerkannt wird. Nach Abstimmung mit dem Finanzamt Böblingen sind Änderungen notwendig. Kassierer Helmut Schaffer erklärte dies nochmals und führte auf, dass der Verein dann auch aktiver in der Öffentlichkeit präsent sein sollte, wie z.B. „Tag der offenen Tür“ oder Besuch der Kindergartenkinder in der Anlage usw.
Auch der Bürgermeister Herr Riesch informierte über Sinn und Zweck der Gemeinnützigkeit.
Die Abstimmung erfolgte durch Handzeichen. Von den 48 anwesenden Mitgliedern stimmten 47 mit „ja“ plus eine Enthaltung. Somit ist die Satzungsänderung angenommen.
Durch die neue Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) in Vereinen, mussten alle Mitglieder ihr Einverständnis beim Umgang mit personenbezogenen Daten in der Vereinsarbeit, unterschreiben.
Beschlossen wurde auch einen neuen Anhänger zu kaufen. Es ist dringend notwendig einen Vereinseigenen Anhänger anzuschaffen, der bei den Gemeinschaftsarbeiten anfallende Heckenschnitt musste immer mit Leihanhänger abtransporttiert werden. Am Weihnachtsmarkt benötigt man den Anhänger für den Weihnachtsstand zum Marktplatz bringen und die anderen Gerätschaften. Für die Unterstellung des Anhängers wurde am Geräteschuppen, in der
Anlage Süd, eine Überdachung angebaut.
Es wurden Polo-Shirts mit Vereinslogo entworfen, um bei öffentlichen Veranstaltungen wie auch interne Feste unseren Verein mit einem einheitlichen Erscheinungsbild zu präsentieren.  
Am letzten Sonntag im Juni war landesweit der Tag der offenen Gartentür.
Zu diesem Anlass haben wir uns mit der Dienstags-Malgruppe der VHS Gärtringen zusammengetan, um Kunst und Garten zusammenzubringen. Es war eine gelungene Veranstaltung und der Besucherandrang war sehr groß.

2020
Auch das Gartenjahr war von der weltweiten Pandemie, dem Corona-Virus betroffen. Die Vereinsfeste sowie die Gemeinschaftearbeiten konnten nicht im gewohnten Umfang stattfinden.
In den allgemeinen Ausgangseinschränkungen wie auch den Lockdowns konnten wir erst recht, unser kleines Stückchen Garten so richtig schätzen. Der war unser Rückzugsort im ganzen Gartenjahr.
Im nächste Jahr steht das 50. Jährige Jubiläum des Vereins an, wir hoffen das sich die Coron-Lage bis dahin entspannt und wir gebührend feiern dürfen.
 


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